Senioren-Park Carpe Diem Euskirchen

Bau- und Leistungsbeschreibung

 Für die Ausführung werden im Einzelnen beachtet:

  • Die Landesbauordnung
  • Die Auflagen der Baugenehmigung
  • Die Heimmindestbauverordnung
  • Die VOB, Teil B und C
  • Die geltenden DIN-Vorschriften
  • Die Arbeitsstättenrichtlinien
  • Die Auflagen des Gewerbeaufsichtsamtes
  • Die Auflagen des Gesundheits- und Veterinäramtes
  • Die Auflagen der Brandschutzbehörde
  • Die VDE-Vorschriften
  • Die aktuell geltenden Regeln der Bautechnik
  • Die geltenden Bestimmungen für Schall- und Wärmeschutz
  • Die geltenden Bestimmungen der Energieeinsparverordnung EnEV 2007

Gründung:
Bestandsgebäude original gegründet. Neubaubereich gem. Statik Gründung mittels Fundamenten oder tragender Bodenplatte.

Geschosswände:
Die tragenden Wände im Ursprungsgebäude sind größtenteils in Ziegelmauerwerk ausgeführt, sie bleiben im Wesentlichen erhalten. Die neu einzubauenden Zwischenwände werden gemäß statischen Anforderungen als Leichtbauwände ausgeführt. Das tragende Mauerwerk des Neubaus wird in KS-Mauerwerk gem. Statik ausgeführt.

Geschossdecken:
Das gesamte Ursprungsgebäude hat Stahlbetondecken gemäß ursprünglicher statischer Berechnung. Die Decken im Neubauteil werden ebenfalls in Stahlbetonkonstruktion erstellt.

Treppen:
Die bisherigen Treppen werden vollständig entfernt und komplett erneuert.
Die neuen Treppen werden in Stahlbetonweise gemäß Statik und den Anforderungen des Brandschutzes hergestellt. Sie erhalten einen Natursteinbelag, Metallgeländer und beidseitige Handläufe

Dachkonstruktion:
Vollholzkonstruktion gemäß statischer Berechnung. Das Bestandsgebäude ist mit originalem Naturschiefer eingedeckt. Die Dachkonstruktion des Anbaues erfolgt als Flachdachausführung.

Spenglerarbeiten:
Alle Dachrinnen und Regenfallrohre sind in Zinkblech ausgeführt. Das Regenwasser wird ins örtliche Kanalnetz abgeleitet.

Putz:
Die Fassadenflächen werden unter Berücksichtigung der Auflagen des Denkmalschutzes sorgfältig wieder hergestellt und gemäß Vorlagen farbig oder weiß gestrichen. Die gesamten Innenwandflächen der Außenwände werden in aufwändiger Form mit einer diffusionsoffenen Wärmedämmung versehen. Im Neubaubereich wird der Außenputz mittels WDVS gem. Wärmeschutzberechnung (EnEV) ausgeführt.

Estrich:
Schwimmender Estrich entsprechend den DIN-Normen für Schall- und Wärmeschutz.

Bodenbeläge:
Die Pflege-Appartements erhalten im Wohnbereich Linoleumbelag, PUR-beschichtet, und im Duschbad Fliesenbelag. Alle Nass-, Küchen- und Sanitärräume erhalten einen Fliesenbelag.

Wandfliesen:
Die Wände der Duschbäder, der Stationsbäder und der WC´s werden mit keramischen Wandplatten gefliest. Die Teeküchen erhalten einen Fliesenspiegel über der Küchenarbeitsplatte.

Fenster:
Holzfenster mit Wärmeschutzverglasung, U-Wert 1.1, Farbe weiß gem. Planunterlagen und den Auflagen des Denkmalschutzes, im Neubauteil ggf. als Kunststofffenster.
Sämtliche Fenster in den Pflege-Appartements sowie in den für Bewohner zugängigen Wohn-/Aufenthaltsbereichen erhalten abschließbare Drehsperren. Fensterbänke innen in Granit/Werkstein, außen in Werkstein, die Außenbänke des Bestandsgebäudes werden in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde erneuert.

Innentüren:
Appartementeingangs- und Zimmertüren als Holzdekortüren mit Stahlzargen, Oberfläche in Kunststoff mit Holzoptik (CPL-Dekorbeschichtung), umlaufender Gummidichtung und formschönen Drückergarnituren.
Brandschutztüren gem. behördlichen Vorschriften in Holzoptik, zum Teil mit Glasfüllung sowie innerhalb den Fluren der Wohnbereiche mit elektromagnetischen Feststellanlagen.

Schließanlage:
Sämtliche Türen außer den Appartement-Innentüren werden mit Profilzylindern einer mechanischen Schließanlage ausgestattet. Fluchttüren erhalten Blindzylinder. Das Schließsystem erfolgt in Abstimmung mit dem Betreiber.

Metallbauarbeiten:
Eingangstür Bereich Windfang in Aluminium mit VSGVerglasung als automatische Schiebetüren mit jeweils zwei Flügeln bzw. gem. Planzeichnungen. Die Geländer der Innentreppen aus Metall und farblich endbehandelt, incl. aufgesetzten Holzhandläufen.

Maler- und Tapezierarbeiten:
Innenwände und Decken der Appartements, der Treppenhäuser, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume, Foyer und Cafeteria mit Rauhfaser- oder Glasfaser tapeziert und wischfest gestrichen in weiß oder pastellfarben. Wände und Decken sämtlicher Nebenräume weiß deckend gestrichen. Stahlteile innen lackiert.

Sanitärinstallation:
Die Kalt- und Warmwasserleitungen werden nach Maßgabe des Sanitär-Fachplaners verlegt. Abwasserleitungen in schallgedämmten Zweischicht-Kunststoffrohren.

Sanitär-Einrichtungen in allen Appartements:
Duschbad: Bodengleich geflieste Duschanlage, Thermostat-Aufputz-Mischbatterie, formschöner Porzellanwaschtisch, mit Einhebelmischbatterie, Handtuchhalter und großem Spiegel, wandhängendes Tiefspülklosett mit Ringsitz und Deckel, Papierrollenhalter. Das Duschbad erhält zusätzlich einen seniorengerechten Stützklappgriff im Bereich des WC`s und einen Haltegriff in der Dusche. Separate Ablage über dem Waschtisch, oder alternativ geflieste Brüstungsablage. Sanitärfarbe weiß.

Heizungsinstallation:
Gasheizung mit Brennwerttechnik und zentraler Warmwasserbereitung. Normgerechte Heizlastberechnung. Die Steuerung erfolgt über eine außentemperaturabhängige Regelung mit Nachtabsenkungen und Thermostat-Ventilen an den Heizkörpern. Kompakt-Heizkörper in weiß, Leitungsverlegung gem. Fachplanung.

Elektroinstallation:
Appartements: 2 Deckenleuchten mit einem Wechselschalter, 5 Steckdosen, 1 Telefonanschluss je Person, Anschluss für Kabel- oder Satellitenfernsehen, 1 Wandleseleuchte über Pflegebett und Schwesternnotruf je Person. Das Duschbad erhält 1 Deckenleuchte mit Schalter, 1 Wandleuchte über dem Spiegel, 1 Steckdose und einen Notruf-Zugschalter. Sonstiges: Alle Schalter und Steckdosen in den Wohngeschossen in weiß. Die Gemeinschaftsräume werden mit ausreichenden Brennstellen, Steckdosen und Beleuchtungskörpern nach Erfordernis und Auflagen der Behörden ausgestattet.

Entlüftung:
Alle innenliegenden Bäder und WC´s werden mechanisch entlüftet. Die Großküche erhält eine Lüftungsanlage.

Schwesternrufanlage:
Installation der Anlage in allen Appartements, Schwesternzimmern, Stationsbädern und Behinderten-WC´s.

EDV- und Telefonanlage:
Interne EDV-Verkabelung incl. Enddosen und Messprotokollen gem. Vorgaben der Fachplanung. Telefonanlage mit Endgeräten für die Bereiche Büros, Dienstzimmer und der Bewohnerzimmer, incl. Gebührenerfassungssystem.

Aufzüge:
2 Aufzüge für jeweils 21 Personen, geeignet für Bettentransport. Behindertengerechte Ausstattung mit niedrigem Bedientableau, Spiegel, Klappsitz und Notruftaste.

Feuerlöschanlage:
Feuerlöscheinrichtungen und sonstige Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes nach behördlichen Auflagen.

Brandmeldeanlage:
Alle Appartements und Funktionsräume erhalten einen Brandmelder. Genaue Ausführung gem. behördlichen Auflagen. Aufschaltung auf Feuerwehrleitstelle.

Einrichtung der Gemeinschaftsräume:

Zentralküche:
Vollständige Großküchenanlage nach den Vorgaben des Betreibers mit Kochblock, Kessel und Kippbratpfanne. Dampfgargerät. Anrichte für Kalte Küche. Spülzone mit Arbeitstisch und Spülmaschine. Geschirr- und Besteckschränke. Töpfe, Pfannen und Kochwerkzeug. Tiefkühl –und Kühlräume. Ausführung gem. Fachplanung.

Teeküchen:
Einbauküche mit E-Herd, Umluftabzugshaube, Kühlschrank, Spüle und Geschirrspüler.

Cafeteria:
Tische und gepolsterte Stühle, Theke mit Kühlschrank und Spüle. Gläserschränke.

Verwaltungsräume:
Schreibtische, Drehstühle, Büroschränke und ausreichende Sitzgelegenheiten.

Foyer:
Polstermöbel, Tische und Rezeptionseinrichtung.

Aufenthaltsräume:
Tische, gepolsterte Stühle, eine Anrichte und ein TVGerät.

Therapieräume:
Tische und gepolsterte Stühle; Anzahl gem. genehmigten Bauplänen.

Schwesternzimmer:
Ein Medikamentenschrank mit Kühleinheit und Opiatefach, ein Lagerschrank, eine Sitzgruppe mit Stühlen, ein Arbeitstisch mit Schreibcontainer und Drehstuhl und ein Handwaschbecken.

Stationsbäder:
Hubwanne mit Wannenlifter, Klosettanlagemit Handwaschbecken, Duschanlage, 1 Schrank.

Unreinräume:
Spülautomat mit Ausgussbecken, Aufbewahrungspaneel, Handwaschbecken.

Sauberräume:
Grundregal, 1mbreit, fahrbarer Sortierregalwagen.

Putzräume:
Fahrbarer Etagenwagen, Ausgussbecken.

Personalräume:
Abschließbare Spinde und Sitzbänke. Andachtsraum / Mehrzweckraum:1 Altartisch, gepolsterte Bestuhlung. Abschiedsraum:Ausstattung nach Absprache und Vorgabe des Bauträgers.

Hausmeisterraum:
1 Schreibtisch, 1 Drehstuhl und 1 Regalschrank, Werkzeuggrundausstattung nach Vorgabe des Bauträgers.

Terrassen und Gartenforen:
Wetterfeste Sitzgruppen mit Sonnenschirmen. Sitzbänke gemäß genehmigten Bauplänen.

Einrichtung der Appartements:
Ein halbhoher Schrank je Appartement, 1 m breit, ein geschlossener Kleiderschrank mit verschließbarem Wertfach je Person, 1 m breit, mit Ablagefächern und Sockelschublade, ein Tisch je Appartement mit 1 Hochlehn-Stuhl je Person, 1 Pflegebett je Person, elektrisch verstellbar, Fabrikat Völker oder vergl., ein Pflegenachttisch je Person. Fenster-Gardinen, bestehend aus Stores und beidseitigen Gardinenschals. Brandmelder.

Außenanlage:
Die Außenanlagen werden landschaftsgärtnerisch gestaltet und erhalten eine Rasenfläche und gruppenweise Bepflanzung mit Bäumen, Büschen und Bodendeckern gemäß Planung des Gartenplaners in Abstimmung mit den Behörden. Die Gartenwege und Hauszugänge werden rollstuhlgerecht angelegt.

Sonstiges:
Abweichungen von der Baubeschreibung und technische Änderungen aufgrund eventuell behördlicher Auflagen bleiben vorbehalten, ebenso Änderungen der Planungs- und Ausführungsart, der vorgesehenen Baustoffe und Einrichtungen, soweit diese sich technisch oder wirtschaftlich als zweckmäßig erweisen und sich nicht wertmindernd auf das Bauvorhaben auswirken. Dies gilt insbesondere auch hinsichtlich Änderungen und Abweichungen der vorhandenen Pläne und Zeichnungen. Bezüglich der in den Plänen eingezeichneten Einrichtungsgegenstände handelt es sich nur um Möblierungsvorschläge, soweit nicht in der Baubeschreibung die Einrichtung erwähnt wurde.

Hinweis:
Diese Baubeschreibung stellt in verkürzter Form die wesentlichen Ausstattungen und Merkmale des Gebäudes dar. Maßgeblich ist jedoch in jedem Fall nur die Bau- und Ausstattungsbeschreibung als Anlage zum Vertragswerk.